Optimaler Schutz am Arbeitsplatz

Der Schutz durch medizinische Einweghandschuhe dient zum einen dem Eigenschutz und zum anderen dem Patienten- oder Produktschutz. Somit erklärt es sich von selber, dass mangelhafte und / oder aus Kostengründen schnell reißende Einweghandschuhe nicht von uns vertrieben werden.
 Ausschließlich getestete und von uns als gut befundene Produkte werden vom Unternehmen Simedas GmbH in das Sortiment aufgenommen und Ihnen angeboten. Somit ist Ihre Sicherheit und Zufriedenheit sichergestellt und ein Reklamationsrücklauf minimiert.
Es werden verschiedenste Materialien bei der Herstellung von Einweghandschuhen verwendet.
Die bekanntesten sind Latex, Nitril und Vinyl. Je nach Einsatzzweck und Einsatzort hat der Anwender die Qual der Wahl.

Ebenso wichtig ist die entsprechende Kennzeichnung der medizinischen Handschuhe hinsichtlich einer offiziellen und wissenschaftlich untermauerten Testung durch den Hersteller. 
Dieser Schritt ist besonders hinsichtlich des Einsatzes von Einweghandschuhen als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ausschlaggebend. Gesetzlich vorgegebene Piktogramme und erklärende Texte geben dem Anwender Sicherheit, die auch seitens der Berufsgenossenschaft gefordert wird. 
In diesem Zusammenhang werden Einweghandschuhe in unterschiedliche Schutzkategorien vom europäischen Gesetzgeber unterteilt. Während beispielsweise die Kategorie 1 (CE Cat.I) lediglich einen Schutz vor minimalen Risiken darstellt, werden nur Handschuhe der Kategorie 3 (CE Cat. III) zugelassen, wenn sie einen entsprechenden Schutz gegenüber hoher Risikostoffen, wie z. B. karzinogener Chemikalien oder Zytostatika) standhalten.

Während Handschuhe, die ihren Einsatzzweck im medizinischen Sektor finden durch die EU-Norm (EN 455 Teil 1 – 4) geregelt werden so ist die anspruchsvolle Testung der Einweghandschuhe im Rahmen der PSA in der EN 374 Teil 1-3 verankert. 
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der umfangreichen Informationsbroschüre der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/i-868.pdf).

Selbstverständlich sind die meisten unserer Latex- oder Nitrilhandschuhe für den Umgang mit Lebensmitteln getestet und seitens der Hersteller zertifiziert.
Um das An- und Ausziehen von Einweghandschuhen zu vereinfachen, verwendete man früher Talkum und später Maisstärkepuder. Der Einsatz dieser vorgepuderten Handschuhe ist jedoch stark rückläufig, da dieser Puder oft eine „Careerfunktion“ von Allergenen in die menschliche Haut einnehmen kann.
Dies kann zu massiven Allergien beim Anwender bis hin zum anaphylaktischen Schock führen.
Darüber hinaus verfälscht Puder nicht selten Laborergebnisse (Artefakte).

Puderfreie Handschuhe hingegen sind durch eine spezielle Oberflächenveredelung sicherlich die bessere und risikoärmere Wahl. Nicht zuletzt wegen der Vermeidung puderbedingter Allergien empfiehlt die Berufsgenossenschaft den Einsatz dieser puderfreien Einweghandschuhe.

Wir sehen unsere Aufgabe nicht ausschließlich im Verkauf, sondern insbesondere auch in einer kompetenten Beratung. Arbeiten Sie mit uns zusammen und teilen Sie uns Ihre Anforderungen an den gesuchten Handschuh mit. Wir finden für Ihren Arbeitsplatz das richtige Produkt. Die anschließende Bemusterung (natürlich kostenfrei und unverbindlich) dient dem Zweck, dass Sie als Anwender dieses Produkt umfangreich in Ihrem Hause testen können.

Erst wenn Sie zufrieden sind, sind wir es auch!

Sicherer Schutz durch Simedas Einweg-Schutzkleidung

Gerade für unsere Hauptkundengruppen (Pharmazeutik, Labor und Wissenschaft) ist ein zuverlässiger Schutz (Eigen- oder Produktschutz) durch die entsprechende Kleidung nicht zu vernachlässigen. Nicht ohne Grund werden in vielen Audits und gesetzlichen Regularien diese arbeitssicherheitsrelevanten Aspekte klar geregelt. 

So ist beispielsweise das Bereitstellen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) in der Richtlinie EWG 89/686 verbindlich fixiert.

Sie regelt sowohl die Bedingungen für das Bereitstellen auf dem Markt und den freien Verkehr innerhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch die grundlegenden Sicherheitsanforderungen, die die PSA erfüllen müssen, um die Gesundheit der Benutzer zu schützen und deren Sicherheit zu gewährleisten. Gemäß 8. ProdSV und EU-Richtlinie 89/686/EWG dürfen PSA nur auf dem Markt bereitgestellt werden, wenn sie mit der „CE-Kennzeichnung“ versehen sind.

Diese Richtlinie 89/686/EWG unterscheidet bei PSA drei Zertifizierungskategorien:

  • In Kategorie I sind alle einfachen PSA erfasst, deren Wirksamkeit gegenüber geringfügigen Risiken der Benutzer selbst beurteilen kann.
  • In Kategorie II sind alle PSA erfasst, die nicht den Kategorien I und III unterliegen. Hier muss der Hersteller oder sein Bevollmächtigter eine „EG“-Konformitätserklärung erstellen, nachdem eine notifizierte Stelle eine Baumusterprüfbescheinigung ausgestellt hat (Artikel 8 Absatz 2).
  • Zu Kategorie III zählen alle komplexen PSA, die vor tödlichen Gefahren oder ernsten und irreversiblen Gesundheitsgefahren schützen sollen. Für diese PSA muss der Hersteller oder sein Bevollmächtigter eine „EG“-Konformitätserklärung erstellen, nachdem eine notifizierte Stelle eine Baumusterprüfbescheinigung ausgestellt und eine Fertigungskontrolle (Qualitätssicherungsverfahren) durchgeführt hat (Artikel 8 Absatz 4a).

Selbstverständlich werden alle erforderlichen Gesetzesvorgaben von uns bzw. unseren Zulieferern eingehalten und sind jederzeit abrufbar.

Gerade aufgrund unterschiedlichster Hygienevorschriften wird unsere Schutzkleidung (wie z. B. Mund- und Gesichtsschutz, verschiedenste Kopfbedeckungen, aber auch Feinstaubmasken) immer wieder verlangt. Aber auch Überschuhe, Ärmelschoner, Overalls oder Kittel finden einen großen Abnehmerkreis.

Lukrativität von Einwegschutzkleidung

In vielen Fällen zeigt eine Rentabilitätsrechnung, dass die Verwendung von Einwegschutzkleidung (Einwegkitteln oder Einwegoveralls) deutlich unter den Kosten der Wiederherstellung durch Logistik, Verpackung und Wäschereiverfahren liegt. Darüber hinaus ist eine Sekundärinfektion beispielsweise in der Wäscherei durch kontaminierte Mehrfachkleidung ausgeschlossen.


Sicherheit von Kopf bis Fuß

Die Firma Simedas GmbH bietet Ihnen nicht nur alle Einzelprodukte der Einweg-Schutzkleidung im Rahmen der Personalhygiene einzeln an, sondern auch den Service, ein entsprechendes Set wunschgemäß zusammenzustellen und zu verpacken.

Darüber hinaus wird das seit Jahren etablierte Infektions-Schutzset (gem. EN 14 126) zum Einsatz bei Seuchenbekämpfungen oder dessen Prävention vertrieben. Unsere Kunden (z.B. die Bundespolizei) setzt dieses Infektionsschutzset als Pandemieschutz in Kontakt mit Norovirus, Ebola, Vogelgrippe, und Schweinegrippe ein.

Natürlich entspricht dieses Schutzset den Vorgaben des RKI-Berlin (Robert-Koch-Institut).