Infektionsschutzset zum Schutz vor Keimen und Seuchen

90500

Unser Infektionsschutzset bestehend aus:

  • Overall Cover-Star grün
    Größe nach Wunsch (M, L, XL, XXL), Zertifiziert gem. EN 14 126, (Schutzkleidung gegen Infektionserreger)
  • Atemschutzmaske
    Filtrierende Halbmaske, gem. EN 149:2001, FFP 3 mit Ventil
  • Einmal-Schutzbrille
    Format Vollsichtbrille, mit Belüftung
  • 2 Paar Einwegschutzhandschuhe
    SAFESKIN® Purple Nitril Xtra, Puderfrei 300 mm lang
  • PE-Überziehstiefel
    Strapazierfähig durch doppelte Sohle
  • Desinfektionstücher
    2 eineln verschweisste Sterillium-Feuchttücher (bakterizid, fungizid, tuberkulozid, virusstatisch), gem. Empfehlung der RKI

Das Set wird staubdicht, einzeln verschweißt geliefert.

Bestell-Nr.GrößeVerpackungseinheit
90500nach Wunsch50 Stück / je Größe

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) dient dem Schutz des Helfenden und beugt einer Verschleppung der Kontamination durch Person bzw. Kleidung vor. Ein Infektionsschutz durch die PSA entsteht nur, wenn diese korrekt angelegt, getragen, ausgezogen und dekontaminiert bzw. entsorgt wird. Aus diesem Grund sind regelmäßige Übungen zum Umgang mit der PSA notwendig, um im Ernstfall Fehler und damit Folgeschäden zu vermeiden. (siehe: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Biosicherheit/Schutzmassnahmen/Schutzkleidung/Schutzkleidung_node.html)

Bedingt durch den rapiden Anstieg von neuen multiresistenten Keimen sowie die Rückkehr der ”alten” Infektionskrankheiten , z.B. Tuberkulose, sowie neue Gefahren aufgrund bioterroristischer Bedrohungen erfordern, auch aus Gründen des Arbeitsschutzes, die Umsetzung aller geeigneten und vorgeschriebenen Maßnahmen zur Infektionsprävention. Es gilt, Patienten und Mitarbeiter im Gesundheitsdienst besser als bisher zu schützen (siehe: http://www.dgkm.org/infektionsschutz-set).

Beim grundsätzlichen Risiko des Kontakts mit pandemischen Erregern (z.B. Ebola, Tuberkulose, multiresistente Keime, Erreger der Schweine- oder Vogelgrippe oder anderen, hochinfektiösen Viren, die eine Pandemie oder Endemie auslösen können) oder anderer gemeingefährlicher Infektionskrankheiten benötigen Einsatzkräfte eine Schutzausstattung, bestehend aus Schutzanzug, Handschuhen sowie Augen- und Atemschutz. 
Zu den gefährdeten Dienst- und Einsatzbereichen gehören die Mitarbeiter und Einsatzkräfte im Gesundheitswesen und in der Notfallvorsorge, z. B. im Rettungsdienst, Zivil- und Katastrophenschutz, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen sowie medizinische Zentren in Flughäfen.
Dabei muss sowohl für die Mitarbeiter und Einsatzkräfte als auch für die Patienten der Schutz vor Ansteckung sicher gestellt werden; ebenso muss einer Keimverschleppung vorbeugt werden. (siehe auch: http://www.dgkm.org/infektionspr%C3%A4vention).

Beispiele für multiresistente Keime:

  • ESBL
  • DRSP
  • MRSA
  • VISA
  • VRE

Seuchenerreger inklusive B-Waffen:

  • Anthrax
  • Brucellose
  • Lungenpest
  • Hasenpest
  • Fleckfieber
  • Typhus
  • Cholera
  • Influenza
  • Pocken
  • Lepra

Virales hämorraghisches Fieber

  • Dengue
  • Ebola
  • Gelbfieber
  • Lassa
  • Marburg

Infektionsschutz-Ausrüstung
Eine Infektionsschutz-Ausrüstung sollte aufgrund der gemeinsamen Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin e. V. folgende Artikel enthalten:

  • Schutzanzug (Einwegoverall): Penetrationsschutz gegen virulente Substanzen, flüssigkeitsabweisend nach EN 463 (CE Kat. III Typ 4), besser: flüssigkeitsdicht nach EN 463 (CE Kat. III Typ 3)· begrenzt atmungsaktiv / dampfdiffusionsfähig
  • Mund- und Nasenschutz: Dichtigkeit Zertifikat DIN EN 455-1 und einem Keimrückhaltevermögen von bis zu 99,9 % (besser: FFP 3 – Feinstaubmaske)
  • Schutzbrille: Zum Schutz der Augen vor Infektionserregern gehört eine Schutzbrille mit indirekter Belüftung, die aus Gründen der Praktikabilität ein Einweg-Artikel sein sollte.
  • Überziehschuhe bzw. Einwegüberstiefel mit doppelter Sohle
  • Entsorgungsbeutel (mit entsprechender Kennzeichnung der biologischen Abfallsgruppe C)
  • Schutzhandschuhe: Sollten mindestens eine Länge von 28 – 30 cm aufweisen, um auch einen Schutz im kritischen Handgelenksbereich zu gewährleisten. Eine Zulassung bzw. Zertifizierung gemäß der geltenden Normen, wie DIN EN 455 und DIN EN 374, versteht sich von selbst.
  • Das Unternehmen Simedas GmbH bietet den exklusiven Service, dass dieses Infektionsschutzset nach Kundenwünschen gepackt bzw. zusammengestellt wird. So können beispielsweise zusätzliche Schutzartikel, wie ein weiteres Paar Handschuhe extra lang oder Kleingebinde von Desinfektionsmittel, hinzugefügt werden.